20. April 2016 -

Unified Basketball bei den Mad Dogs

Ein fröhliches Hallo aus dem Norden von Deutschland.

Ich freue mich, dass ich mich auf dieser Seite mit einem Blog beteiligen darf.

Ich bin Raymond und erst 54 Jahre alt.

Ich bin in einer reinen Handballerfamilie aufgewachsen. Meine Eltern, Tante, Onkel spielten alle Handball. Deshalb war es kein Wunder, dass ich als kleines Kind ebenfalls angefangen habe, Handball zu spielen. Da ich nicht der schnellste Läufer war und keine Angst vor dem Ball hatte, wurde ich Torwart. Das habe ich viele Jahre gemacht. Als dann meine beiden Söhne, Jan und Finn, so alt waren, dass sie Sport gemacht haben, habe ich mit dem Handballspielen aufgehört und mich immer als Fahrer und Coach für sie zur Verfügung gestellt.

Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied im Integrativen Sportverein Norderstedt (ISN).

Zum ISN kam ich über meinen Sohn Jan, der ein begeisterter Leichtathlet und Basketballspieler ist. Er brachte mich dazu, mit in seine Basketballmannschaft zu gehen.

Wir spielen jetzt mit 16 Spielern, davon haben 10 Spieler eine Beeinträchtigung und werden Athleten genannt. Die anderen 6 Spieler (davon 1 junge Frau) sind Partnerspieler.

Gemeinsam spielen wir Unified Basketball. Das ist eine ganz tolle Sache, wenn wir alle gemeinsam spielen. Wir gehen immer als Team auf den Platz und verlassen den Platz auch als Team. Das ist für uns ganz wichtig.

Einen tollen Namen haben wir für uns auch gemeinsam gefunden, wir nennen uns Mad Dogs (das heißt: verrückte Hunde). Verrückt natürlich nur im guten Sinn.

Wir haben schon bei mehreren Turnieren, zum Beispiel in Nürnberg, Stuttgart, Kiel und Glückstadt erfolgreich gespielt. Ein ganz großes Erlebnis für mich war die Teilnahme an den Nationalen Special Olympics 2014 in Düsseldorf mit den Mad Dogs. Wenn ich so an die Eröffnungsfeier zurückdenke, mit den ganzen anderen Sportlern in der Halle zu sitzen und die Special Olympics Fahne wird gehisst. Wenn dann auch noch das Feuer in die Halle gebracht und auf der Bühne die große Fackel entzündet wird, ist das schon ein sehr großer Moment für mich.

Die Spiele und die abschließende Ehrung mit der Special Olympics Hymne sind mir auch sehr gut im Kopf geblieben. Es war für mich natürlich sehr schön, dass wir bei dem Turnier in der stärksten Gruppe spielen durften und dann noch mit der Bronzemedaille für den 3. Platz belohnt wurden.

Das alles hat mir viel Schwung für weitere Sportveranstaltungen gegeben. Wir trainieren jetzt schon ganz eifrig für die Special Olympics 2016 in Hannover. Ich muss auch zugeben, dass ich schon etwas aufgeregt bin. Anders als unsere Athleten, die sind die Ruhe selbst.

Über den Basketball hinaus begleite ich auch unsere norddeutschen Schneeschuhläufer!!!

Ja, ihr habt richtig gelesen, Schneeschuhläufer aus Norderstedt.

2015 war ich als Coach zusammen mit Annika, Valentina und Jan in Inzell bei den Special Olympics Winterspielen. Alle drei waren für das Schneeschuhlaufen gemeldet. Das Blöde daran war allerdings, dass wir zum Training nie Schnee hatten und unsere Sportler mit den Schneeschuhen immer auf dem Fußballfeld laufen mussten. Trotzdem waren sie sehr erfolgreich und konnten die meisten Rennen gewinnen.

So, das soll es erst einmal gewesen sein. Wenn es wieder etwas zu berichten gibt, werde ich euch informieren.

Wenn ihr etwas über unseren Verein erfahren möchtet, kommt auf unsere Homepage: www.nordersport.de. Die Mad Dogs sind auch auf Facebook zu finden.

Liebe Grüße Raymond

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