7. März 2017 -

Ein kleiner Einblick in Floorball

Es ist der erste Tag bei den Special Olympics. Während überall noch Helferinnen und Helfer eingewiesen werden und die ersten Athletinnen und Athleten eintrudeln sind ein paar fleißige Vorreiter beim Floorball schon aktiv. Am Montag ab 10 Uhr gibt es freies Training. Dort konnte ich mit den Sportlerinnen und Sportlern der Lebenshilfe Bad Dürkheim in diesen überraschend agilen Sport reinschnuppern.

Floorball ist ein schneller Laufsport für alle Athleten und Athletinnen

Floorball ist ein schneller Laufsport für alle Athleten und Athletinnen

Mich empfängt Günter Schäfer. Er ist der der Delegationsleiter. Bad Dürkheim ist zwar nur ein kleiner Ort, versteht sich selbst aber als Hockeyhochburg. Floorball sei im Prinzip Eishockey auf Hallenboden. Obwohl Floorball, das man auch manchmal Unihockey nennt, in der Halle gespielt wird, findet es wegen seiner Verwandtschaft zu Eishockey bei den Winterspielen statt. Das Feld wird von einer Bande begrenzt, die Teams bestehen aus 4 Spielerinnen und Spielern und einem Torwart. Die Athletinnen und Athleten aus Bad Dürkheim spielen normalerweise Feldhockey, da sind die Regeln etwas komplizierter. Für die Special Olympics spielen sie aber auch Floorball. Für die Sportlerinnen und Sportler ist das eine große Umstellung, es macht aber allen Spaß. Besonders weil das Floorball schneller ist sagt Athlet Markus Pitz. Die Mannschaft kann beliebig oft wechseln. Dadurch kommen alle Spielerinnen und Spieler oft zum Einsatz und können entsprechend ihrer Stärken immer eingesetzt werden.

Freundschaftsspiel der Lebenshilfe Bad Dürkheim gegen den Sportbund DJK Rosenheim

Freundschaftsspiel der Lebenshilfe Bad Dürkheim gegen den Sportbund DJK Rosenheim

Alexander Schäfer, Coach der Mannschaft und seit 10 Jahren Hockeyspieler, klärt mich auf, dass man mit dem Schläger schieben und schlagen darf. Der nur 23 Gramm schwere Ball darf mit Vorhand und Rückhand gespielt werden. Nach der kurzen Einweisung darf ich aufs Feld. Mit Athlet Michael Beck übe ich ein paar Ball wechsel „Schneller“, „Mehr Gefühl“ weist er mich an. Als die Pässe geworden sind geht’s ans Tor. Zunächst bin ich zögerlich. Nach ein paar Schüssen Versuche ich den Ball mit voller Kraft ins Tor zu befördern. Torwart Heiko Merz ist leider zu erfahren für mich und es geht kein einziger Ball an seinen schnellen Reflexen vorbei.

Tobias Wust wird von Athlet Michael Berk eingewiesen

Tobias Wust wird von Athlet Michael Berk eingewiesen

Hinterher nimmt mich Schiedsrichter Jeske Grimpen noch mal zur Seite. Er ist erst 14 Jahre alt, spielt aber schon seit 10 Jahren. Er spielt in der Bayernliga und will mir noch Tipps geben wie der Schuss stärker wird. Ich glaube, damit ich so schnell und gezielt schießen kann wie die Athletinnen und Athleten die hier bräuchte es trotzdem noch ein paar Trainingsstunden mehr. Und zum schießen kommt dann auch noch das viele Laufen dazu.

Viele Grüße,
Tobias Wust

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