12. September 2014 -

Das Host Town Programm geht zu Ende

Langsam neigt sich das Host Town Programm bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft dem Ende entgegen. Und wir können unseren Gastgebern nur ganz herzlich danken für die unglaublich freundliche Aufnahme und für das vielfältige Programm. Sie alle haben wirklich keine Mühe gescheut, um den Athletinnen und Athleten vier unvergessliche Tage zu ermöglichen. Das ist ihnen in bestmöglicher Weise gelungen und unser Team kann jetzt sehr gut vorbereitet in die Wettbewerbe gehen.

Ein Highlight gestern war der Fackellauf in Eupen. 40 unserer Athleten sind mit ihren Trainern mitgelaufen, haben die Fackel durch die Straßen getragen und sich von den vielen vielen Zuschauern an der Strecke feiern lassen. Auch für unsere beiden Athletensprecher war dies ein außergewöhnliches Erlebnis. „Mit der Fackel in der Hand durch die Straßen von Eupen zu laufen und den vielen Menschen am Straßenrand – das war sehr aufregend“, sagte Schwimmerin Nicole Arndt.

Ministerin Isabelle Weykmans von der Deutschsprachigen Gemeinschaft war ebenfalls sehr angetan vom Fackellauf: „Das olympische Feuer in Eupen zu haben, was schon etwas Besonderes. Nicht einmal das trübgraue Wetter konnte der tollen Stimmung etwas anhaben. Das sind Gelegenheiten, die darf man sich nicht entgehen lassen. Und fast 2.500 Kinder an der Straße begeistert jubeln zu sehen, war ein toller Anblick, der die Organisatoren für die viele Arbeit im Vorfeld entschädigt hat, und allen anderen Gästen und den Läufern ein Lachen auf die Lippen gezaubert hat.“

Während des Host Town Programmes haben die beiden Athletensprecher neben dem Training und den Freizeitbeschäftigungen einige offizielle Termine mit Bravour gemeistert. „Ich habe auch zum ersten Mal an einer Pressekonferenz teilgenommen und konnte danach direkt zum Training gehen.“ freut sich Nicole Arndt, während für den Leichtathleten Christoph Brügge vor allem die sportlichen Erlebnisse wichtig waren: „Mir hat besonders der Spaziergang um den See und das Klettern beim Mitmachprogramm gefallen. Jetzt freue ich mich sehr auf die anderen Athleten und will mir schon gern mal meine Gegner anschauen.“ Dass er dem Belgischen Rundfunk im Anschluss an die Pressekonferenz ein Fernsehinterview gegeben hat, scheint für ihn keine große Sache zu sein.

Auch unseren Headcoaches hat das Host Town Programm sehr gut gefallen, so gefiel Andrea Mönch (Headcoach Badminton) die Herzlichkeit der Belgier und das rundum abgestimmte Programm. „Die Belgier sind sehr charmant, herzlich und völlig ungezwungen. Wir haben am Abend mit den Dorfbewohnern gefeiert und sind uns beim Fackellauf wieder begegnet. Anschließend gab es ein wunderbares Mitmachprogramm für die Athleten. Das gesamte Host Town Programm ist sehr gelungen mit Aktiv- und Ruhephasen, guten Trainingsbedingungen und der Möglichkeit Land und Leute kennenzulernen.“

- Nils Collingro, Delegationsleiter -

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